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... die Mächtigen des SAR waren Freunde von Charles Vögele. Und kaum jemand konnte Argumente gegen ein weiteres Rundrennen vorbringen. Doch Walos Cooper schied nach sechs Runden mit einem Getriebeschaden aus, nachdem schon Silvio Mosers Lotus mit kaputter Zylinderkopfdichtung die Segel gestrichen hatte. Vögeles letzter Pfeil im Köcher, Monza, war der entscheidende; die beiden anderen, Silvio Moser in Kandersteg und Jo Siffert in Freiburg, änderten nichts an Walos Führung. Sie kosteten nur (Vögeles) Geld, meinten einige. Sie boten aber auch guten Sport, meinten andere. Der konstanten Form Walos und seiner ständigen Präsenz an der Spitze der Formel Junior wurde applaudiert. 1963 bot der Grosse Bergpreis der Schweiz in Ollon-Villars eine grossartige Besetzung auf: Jo Bonnier siegte mit dem Ferguson-Vierradantrieb-F1, Lorenzo Bandini demonstrierte seine Fahrkunst mit einem alten Testa Rossa, Jack Brabham bot als Drittschnellster knapp hinter Edgar Barth den 30’000 Zuschauern Motorsport auf hohem Niveau. Walo hatte mit seinem Cooper keine Mühe, die Formel-Junior-Klasse zu beherrschen. Dass er wieder nicht Meister wurde, das bedeutete bloss, dass das Tüpfelchen auf dem i fehlte. Auszeit in Argentinien 1964 stand die Meisterschaft nicht im Vordergrund, denn Walo wurde von Juan Manuel Fangio gemeinsam mit Silvio Moser, Franz Dörfliger und Karl Foitek zur Temporada ...
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