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... Fronttriebler wohl in der Lage sein würde, ähnlich zuverlässig, langlebig und werthaltig zu sein. Die Anspruchslosigkeit des Käfers war berühmt, aber auch seiner Einfachheit geschuldet. Vermutlich kam der Golf da nie ganz an den Käfer heran, aber bezüglich Klassenlosigkeit konnte er es durchaus mit dem Vorgänger aufnehmen. Im Rückblick ist auch die Überlebensquote des Käfers in der Schweiz nicht überragend, von über 320’000 verkauften Exemplaren fahren heute keine 2000 Stück mehr herum, das wäre weniger als ein Prozent. Ähnlich dürften auch die Zahlen beim Golf aussehen. Beim VW ID.3 werden die Karten komplett neu gemischt, über dessen Zukunftsfähigkeit kann man noch kaum Aussagen machen. Sicher ist, dass das moderne Automobil deutlich weniger rostet als seine Vorgänger, dass es aber auch viel komplexer konstruiert und damit weniger einfach reparierbar ist. Dafür bedarf die elektrische Antriebstechnik aber auch kaum einer wiederkehrenden Wartung. Ob die ganze Elektrotechnik allerdings über Jahrzehnte am Leben gehalten werden kann, werden einerseits der Anbieter (Ersatzbatterien, Upgrade- Optionen), aber auch die Besitzer (lieber öfter etwas Neues?) entscheiden. Interessant ist vielleicht noch der Preisvergleich der drei VW-Generationen: Teuerungsbereinigt scheinen die frühen Käfer, Golf I und ID.3 fast gleichauf zu liegen. Der Käfer wurde während seiner ...
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