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... SwissClassics Die Typbezeichnungen bezogen sich auf die Steuer-PS. Die reale Motorleistung bezifferten die Gebrüder Forster mit 9 PS bei 4000/min, der Preis stieg auf 1120 Franken, damals etwa ein halber Jahreslohn eines Arbeiters. Elektrische Beleuchtung kostete 98 Franken, der Beifahrersitz 40 Franken Aufpreis. Eine Besonderheit der Forster-Fahrwerke war die Gabel mit Blattfederung. Bei der speziellen Forster-Konstruktion verändern sich mit der Federbewegung Nachlauf und Gabelwinkel, was zu einem labilen Fahrverhalten führt. Wohl deshalb fand diese Konstruktion keine Nachahmer. Gut zu sehen am Motor mit 200 ccm: In den Schalen, die den Zylinderfuss umschliessen, befinden sich die Gaswechselkanäle. Letzte Version des Motors mit 250 ccm: Bis zum Schluss wurde die problematische Anordnung des Vergasers beibehalten, bei der durch den zunehmenden Fahrtwind, der am Trichter vorbeistreicht, das Gemisch überfettet. Das Tanklogo mit den Buchstagen GFH bedeutet «Gebrüder Forster Hinwil». Der Doppelport-Auspuff des Type 3 PS endet in einen Einzelschalldämpfer. Hebelchen an Type 2-1/4 PS zur Regulierung von Luft und Benzin. Type 2-1/4 PS: Handund Fussbremse wirken auf eine Keilriemenscheibe. Ein äusserst seltener Anblick: Drei fahrtüchtige Forster-Motorräder auf dem Parkplatz einer Töffbeiz. ...
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