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... Stickerei herzustellen. 1920 besuchte Jakob Forster eine Maschinen-Messe in Frankfurt am Main, wo er eine grosse und eine kleine Drehbank, zwei Fräsmaschinen, zwei Bohrmaschinen, eine Werkzeugschleifmaschine, eine Esse und diverses Werkzeug kaufte. Das viele Geld dafür, damals horrende 7500 Franken, streckte Hauptmann Henry Hotz, welcher eine Seidenweberei besass, den Forster-Brüdern vor. Am 1. März 1920 wurde die Firma Gebrüder Forster gegründet. Der erste Auftrag war die Bearbeitung von Gussteilen für einen Bandsägen-Hersteller in Hinwil. Schon im ersten Jahr nach der Firmengründung wurde ein Lehrling ausgebildet. 1921 konstruierte Kerschbaum einen Versuchsmotor mit 137 ccm. Dieser Motor wurde an der oberen Querstange eines Fahrrads der Ustermer Marke Schwalbe befestigt. Die Tretkurbeln waren für den Notfall noch dran. Kerschbaum fuhr auf seiner Probefahrt auf den Zürcher Oberländer Hausberg Bachtelkulm auf 1110 m, was damals eine absolute Sensation war. Aber der Keilriemenantrieb aus Leder, welcher das Hinterrad antrieb, war pannenanfällig und der Schwalbe-Rahmen viel zu schwach. Töff statt Hilfsmotor Der Boom der Velo-Hilfsmotoren flaute ab, die Leute verlangten nach stärkeren Motorrädern. Ein zuverlässiges Modell musste entwickelt werden. Das erste Serienmodell mit dem von Kerschbaum konstruierten Zweitaktmotor mit 137 ccm rollte 1923 ...
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