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... grossen Marken Bei vielen der vorher beschriebenen Autotraktoren kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, wer sie damals hergestellt oder gar was für Fahrzeugteile er dafür verwendet hatte. Typenschilder und Fahrzeugpapiere von Scheunenfunden, die es immer noch gibt, fehlen gänzlich. Und angeschrieben ist oft gerade noch der Kühler, sofern intakt: Der Citroën-Winkel, das Balilla-Logo, der Peugeot-Leu oder was auch immer zeugt allerdings nur gerade vom Grundfahrzeug. Anders sieht das bei den grossen Marken aus. Die schweren, vor dem Ersten Weltkrieg von einigen Schweizer Unternehmen wie IH (heute Case), Caterpillar, Ammann (ja, die in Langenthal) oder Bucher-Guyer aus Niederweningen importierten Landwirtschaftstraktoren wollten in unserem kleinen, doch recht unebenen Land nicht so recht überzeugen, und so kamen einige auf die Idee, Autotraktoren in ihr Sortiment aufzunehmen. Marktabklärungen waren damals nicht wirklich vonnöten, denn niemand hatte Geld und noch weniger Vertrauen in diese modernen Maschinen des Teufels. Abgesehen davon verfügte man ja über gesunde Ochsen. Als einer der Ersten nahm sich der Bauernsohn Fritz Bührer des Autotraktors an. Er arbeitete in jungen Jahren in der Lausanner Ford-Vertretung und baute 1920 als erster Schweizer einen solchen aus der Ruine eines Model T. Es sollten viele folgen, bis er 1930 den ersten echten ...
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