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... Einem Motorrad sah man an, dass es einen unförmigen, lauten Motor zum Wegkommen und grosse, kräftige Bremsen zum Anhalten brauchte. Ganz anders dier Vespa: Sie surrte durch die Gegend, man konnte sie bequem im Anzug fahren oder im adretten Rock, die Knie anständig geschlossen. Es war ein Fahrzeug, dass jede Generation, die sich mit ihm befasste, zu Freunden machte. Die Vespa war auch mir zu gewissen Zeiten werktags ein Maultier, sonntags ein Pegasus und im Urlaub ein kleines, privates Flugzeug. Sie wurde ein Teil der Jugendbewegung der Sechzigerjahre (der Film dazu: «Quadrophenia» von Franc Roddam, GB, 1979). Verschiedene Motorisierungen Die Vespa war ein ungewöhnliches Fahrzeug, die künftigen Kunden mussten erst geworben werden. Dann aber wurde sie zum Kassenschlager. 1946 verliessen nur 2500 Maschinen das Werk, 1948 aber bereits 25 000, und 1952 wurden 100 000 Vespas produziert. Da der Vespa-Roller auf einen Rahmen verzichtet, wird das Chassis durch gepresste Schalen gebildet, die elektrisch punktgeschweisst sind. Diese im Automobilbau bekannte Technik war Grundlage der Massenproduktion bei höchster Qualität. 4000 Personen arbeiteten Mitte der Fünfzigerjahre in Pontedera. In jedem Fasnachtsumzug posierten die Mitglieder der Vespaclubs. Oft mit etwas fantasievolleren Sujets als diesem. Flirt auf der Vespa: Der Kleine auf dem Soziussitz ist der ...
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