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... auf sich lenkt? Unzählige Dro hungen, sogar Prozesse zeugen davon. Hans Ruesch, der draufgängerische Rennfahrer Hans Ruesch war kaum 19 Jahre alt, als er sich am 6. August 1932 dem Starter in Linthal zum 9. Internationalen Klausenren nen stellte. Kurz zuvor hatte er sich einen ro ten MG J3 gekauft, den erfolgreichen Rennsportwagen der J-Modellreihe. Als Occa sion, gehandelt mitten auf einer Strassen kreuzung in Zürich! 746 ccm, mit Kompres sor, 70 PS bei 6000 U/min stark und 150 kmlh schnell - dies die technischen Daten dieses Rennzwergs. Ruesch hatte wenig Zeit, sich an das Fahrzeug zu gewöhnen. Zwei kleine Bergrennen in der Westschweiz mussten genügen - und die Matura stand kurz bevor. In letzter Minute pinselte Ruesch die Motorhaube weiss an - schliess lich war er als Auslandschweizer Patriot, und dies dokumentierte er an seinem MG mit den Schweizerfarben Rot und Weiss. Zu seiner eigenen Verwunderung legte er die 21,5 km lange Strecke zwischen Linthal und der Passhöhe in 20:25,0 zurück, was für das kleine Wägelchen eine Durchschnittsge schwindigkeit von über 65 kmlh bedeutete. Eine beachtliche Leistung. Der Sieg in der 1l00-ccm-Klasse war ihm sicher. Hans Ruesch war jetzt vom Rennvirus infi ziert. Zuerst schaffte er sich einen 1,5-Liter Alfa-Romeo an. Am Masarykrennen in Brno holte er den 3. Preis. Bald folgte ein 3- Liter-Maserati, ...
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