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... | MAX STRÜBI SwissClassics Nr. 28 | 04.2010/2011128 Max war so kreativ, dass er sich mit Studien und dem Bau eines Lastenhelikopters befasste. Zu diesem Zweck kaufte er sich einen neunzylindrigen Siemens-Halske-Flugmotor. Diesen setzte er auf ein von ihm gebautes Chassis, lenkbar mit zwei Schnüren vom Boden aus. Es funktionierte bestens, das von ihm angeschriebene Militär lehnte jedoch dankend ab. Weiter beflügelte Max, fast im wahrsten Sinne des Wortes, ein 32- plätziges Passagierschiff mit einem Achtzylinder-Packard-Motor. Bei Vollgas und weniger tiefem Wasserstand hob sich der Bug bedenklich aus dem Wasser… aber abgehoben hat das Boot dann doch nie. Strübis Autos Max‘ erstes neues Auto war einer der ersten, wenn nicht gar der allererste Peugeot 203 in der Schweiz, mit dem er über 300 000 Kilometer gefahren ist. 1953 fuhr Max seinen selbst gebauten Einspur-Kabinenroller. Dieser war am 22. Juli jenes Jahres mit ZH 55 244 auf die Strasse gelassen worden. Der Expertenbericht No. 51 08 22 ist heute leider nicht mehr vorhanden. Der kleine Tandemsitzer mit seinem JLO 250, einem zweitaktenden Zweizylinder, tut seine Dienste zwischen den Füssen des Fahrers. Max fuhr mit seiner damals fünfjährigen Tochter über den Gotthard. Am 19. Januar 1954 wurde der letzte Stempel im Ausweis eingetragen. Max Strübi hatte damals seinen Wohnsitz an der Hönggerstrasse 92 in ...
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