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... SwissClassics Nr. 28 | 04.2010/2011124 Rennmotoren von Motosacoche Rennfahrer konnten sich, falls sie genügend tief in die Tasche griffen, ein TT-Modell kaufen. Bereits 1912 erschienen die ersten obengesteuerten Rennmotoren, die eine lange Tradition der Rennsiege für das Genfer Werk begründeten (1C7 TT, 2C6 TT, 2C7 TT). 1927 baute der englische Konstrukteur Dougal Marchant einige Rennmotoren mit obenliegender, durch eine Königswelle angetriebener Nockenwelle. Diese Motoren, die M 35, waren Grundlage der OHC-Rennmotoren von 1928, den A 25, A35 und A 50. Sie waren nur für Werksfahrer des Hauses und die der Marken Condor, Standard und Triumph (D) reserviert. Mit ihnen siegten die Fahrer Handley, Franconi, Hänni und Cordey. Optisch ähnliche Stossstangenmotoren, die frei käufl ich waren, hiess D35/D50. Die letzten Rennmotoren wurden 1934 bis 1936 gebaut, es waren die F 50 OHC. Dazwischen lagen Hunderte von Rennsiegen und Niederlagen, darunter auch 43 Weltrekorde. Einbaumotoren In den Zwanzigerjahren begann allmählich die Mechanisierung der Schweizer Landwirtschaft. Deshalb entwickelte Motosacoche Stationärmotoren und Motoren für Traktoren und Einachser für die Bauernbetriebe. Ab 1919 bot die MAG Motoren von 2 bis 20 PS für Landwirtschaftsgeräte, Elektrostationen und zum Einbau an, ab 1931 war auch ein Dieselmotor mit 8 PS als Stationärmotor ...
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