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... über einen Zweiportkopf, eine Batteriezündung mit Unterbrecher auf der Ölpumpenwelle vorne rechts, später dann an der Lichtmaschine, einen AMAL-Vergaser und eine Trockensumpfschmierung mit langem Ölbehälter unter dem Carter und dem Getriebe. Dieser Motor wurde nur mit 500 ccm gebaut. 1935/36 kam dann der letzte OHV-Motor von MAG auf den Markt, der Typ Populaire (1C9KL). Er hatte einen separat verschraubten Zylinder und Zweiportkopf, die Frischölschmierung geschah mittels Pilgrimpumpe. Da dieser Motor in ein unten offenes Einrohrfahrwerk eingebaut wurde, war das Kurbelgehäuse durch sternförmige Rippen am linken Gehäuseteil verstärkt. Erstaunlich ist, dass bei allen von Motosacoche entwickelten Motoren das Bohrung-Hub-Verhältnis immer gleich geblieben ist. Dies ist nicht nur bei den OHV-Motoren, sondern auch bei den IOE-Motoren so. Für die 350-ccm-Motoren waren die Abmessungen 72/85 und bei den Motoren mit 500 ccm waren es 82/94. Nur der F-OHC-Rennmotor von 1934, der hier ausser Betracht fällt, bildete mit den Abmessungen von 80/94 eine Ausnahme. Dougal Marchant Von 1927 bis nach 1947 wurde der Brite Dougal Marchant von Motosacoche als beratender Ingenieur mit der Entwicklung bestimmter Modelle beauftragt. Als er 1927 mit der Entwicklung der Rennmodelle D50 begann, war er eine bekannte Grösse in der damaligen Motorradwelt. Dass er Angestellter bei ...
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