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... | HURRICAN SwissClassics Nr. 27 | 03.2010122 Kein Nachfolger Aus der anvisierten Serienfertigung wurde nichts. BMW hatte in der Zwischenzeit den Autohersteller Glas gekauft und konnte dessen Sportcoupé GT preisgünstig in die eigene Modellpalette integrieren. Zudem plante BMW, seinen 02er als Touringvariante mit Heckklappe auf den Markt zu bringen. Den Entwurf aus Kaiserslautern brauchte es somit nicht mehr. Seelaus behielt also seinen Prototypen und fuhr ihn nach Hause in die Schweiz. Das war 1967. Bis die Diplomarbeit aber zu 100 Prozent strassentauglich war, vergingen erneut einige Jahre. Und es brauchte auch Geld. Dieses kam vom Zürcher Autoenthusiasten Eduard Eugster. Er und Seelaus setzen einen Vertrag auf. Eugster bezahlte 7000 Franken für das Auto. Weitere 1000 Franken sollten folgen, sobald das Auto fertiggestellt und bei der MFK vorgeführt war. Seelaus verpflichtete sich, das Auto mit bestem handwerklichen Können fertig zu bauen, die Kosten dafür sollte der Käufer tragen. Das war nicht gerade wenig: Die Rechnungen summierten sich bis zum Schluss auf rund 200 000 Franken. Ein Teil davon schlug auch für die Wiederinstandsetzung zu Buch. Die Legende besagt, dass sich Seelaus zuvor mit seinem Prototypen überschlagen hatte. Und dass der geniale, ins Dach integrierte Überrollbügel dabei Schlimmeres verhindert hatte. Ein weiterer Budgetposten war die ...
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