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... | HURRICAN SwissClassics Nr. 27 | 03.2010120 Ein guter Zufall Es begann 1964. An der Pfälzischen Meisterschule für Karosserieund Fahrzeugbau im deutschen Kaiserslautern suchte eine Gruppe von Studenten nach einem Thema für ihre Diplomarbeit. Mit dabei war der 22-jährige Zürcher Max Seelaus. Er und seine Mitstreiter hatten die Idee, ein zweisitziges Sportcoupé zu bauen. Ein richtiges Auto, das auch fahren sollte. Auf dem Weg dahin musste zunächst die Frage nach der Technik beantwortet werden. Da das Projekt bezahlbar bleiben musste, kam nur Grossserientechnik in Frage. Seelaus und seine Truppe schauten sich bei den deutschen Autoherstellern um und rannten bei BMW offene Türen ein. Zur selben Zeit trug man sich bei BMW nämlich mit dem Gedanken, die Modellpalette um ein Sportcoupé zu erweitern. Der technische Direktor Helmut Werner Bönsch gab den jungen Konstukteuren einen halben BMW 1800 mit: Chassis, Motor, Getriebe und Fahrwerkskomponenten. Das Geschenk war nicht ganz uneigennützig: Sollte der Prototyp aus Kaiserslautern tatsächlich brauchbar sein, dann hätte BMW das Projekt übernehmen und Entwicklungskosten sparen können. Rearviewmirror: Die sportlichen Rückspiegel des Prototypen stammen ursprünglich von einem Modell des amerikanischen Herstellers Pontiac. Doppelbürger: Das BMW-Schild weist das Auto als 1800 TI aus (von dem die Bodengruppe stammt), ...
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