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... Genfer Marke besiegelt. Der Todeskampf war indessen noch nicht ganz vorbei. Etwa ein Jahr später wurde ein neues Unternehmen mit 2 Millionen Franken Kapital unter dem Namen Ateliers des Charmilles gegründet. Einerseits wollte man vor allem Turbinen für Kraftwerke bauen, aber auch die Pic- Pic-Automobil-Herstellung sollte ein Geschäftsfeld bleiben. Anfang 1922 konnte man in «Der Motor» lesen: «Gute Nachrichten für alle Liebhaber der wundervollen Pic-Pic-Wagen! Das Gerücht, welches seit der starken Aktivitäts-Einschränkung der Firma infolge der Krise kursiert, stimmt nicht! Eine der grössten französischen Fabriken, Gnome & Rhône, hat die erforderlichen Rechte erworben, diese herrlichen Chassis herzustellen. … 1000 Wagen sind in Arbeit, die Auslieferungen haben bereits begonnen.» Es folgte eine ausführliche Beschreibung des neuesten Modells R2 oder 16/45 HP, das sich in einigen Details von den Vorkriegswagen unterschied. Das Vierganggetriebe war mit dem glattfl ächigen Motor verblockt und besonders für die gebirgigen Strassen der Schweiz abgestimmt. «Pic-Pic – la reine des grimpeuses» (Die Königin unter den Kletterinnen) lautete der Werbeslogan. Die Wahrheit sah leider etwas anders aus: Schon 1920 wies Gnome & Rhône, welche während des Kriegs in grosser Zahl Flugmotoren hergestellt hatte, einen hohen Verlust von 26 Millionen Franken aus. Da sich ...
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