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... bei. Erstmals besass mit dem S-Type ein Bentley rundum hydraulische Bremsen. Ab 1956 konnte eine Servolenkung geordert wer den. Auch von diesem Modell gab es eine mit sportlicher Sondercarrosserie ausgestattete Continental-Version und ab 1957 eine Variante mit verlängertem Radstand. Der S1 ersetzte den R-Type, war etwas länger und bot mit vergrössertem Innenraum und Kofferraum entschieden mehr Komfort. Als Antrieb diente der auf 4887 ccm vergrösserte Sechszylinder-Motor aus der R-Reihe. Das Viergang-Automatikgetriebe wurde in Lizenz von GM USA bei Rolls- Royce in Crewe gebaut, ein manuelles Vierganggetriebe war im ersten Produktionsjahr optional erhältlich. Die elegante Linienführung sagte nicht nur Dr. Wolfer zu, sondern vielen anderen Käufern auch. Exklusives Holz und feinstes Connolly- Leder prägten das Innere. In der Rücklehne des Vordersitzes oder unter dem Armaturenbrett befanden sich abklapprespektive ausziehbare Picknicktische. Wem die Standardvariante nicht so recht gefallen wollte, der orderte ledig lich das Fahrgestell mit Motor. Denn der S-Type beruhte traditionell auf einem separaten Fahrgestell, wodurch weiterhin Sonderaufbauten realisiert werden konnten, wie sie auch der Schweizer Graber, der Franzose Franay und Farina in Italien exakt nach den Wünschen und Anforderungen der betuchten Kunden bauten. Daher ist der Bentley S-Type in ...
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