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... später die Autobahn. Hamburg–Rom.» Mit einem Augenzwinkern fügt er an: «Oder Zürich–Genf. Auf jeden Fall fahren hier heute täglich so viele Autos durch, wie in den Dreissigerjahren in der gan zen Schweiz eingelöst waren.» Willi Sägesser wurde im Verlauf der Jahrzehnte ein weit über seine Heimatstadt Oensingen hinaus erfolgreicher Mann. Doch davon will er nichts geschrieben sehen. «Der Ruhm ist nichts, das Werk ist alles», zitiert er Aristoteles. Ein Werk der besonderen Art wurde Sägessers Oldtimersammlung. So bekam der Mercedes über die Jahre nicht nur vom luxuriösen Buick-Cabriolet Gesellschaft, sondern von einer ganzen Reihe von Fahrzeugen. Zu jedem hat der Besitzer eine per sönliche Geschichte zu erzählen. Neben einem Mercedes- Benz W143 Cabriolet, das ein Zürcher Polizeiwachtmeister namens Strupler 1937 für 8598 Franken erstand, steht ein 16-jähriger Ferrari TR512 («Vor 60 Jahren reichten mir Enzo Ferrari und sein Sohn Dino in ihrem Werk in Italien die Hand*), dahinter das älteste Stück der Sammlung, ein Indian-101-Scout- Motorrad, Jahrgang 1931 («mein Vater fuhr damals Indian*) neben einer Norton 500 Manx von 1950. «1935 gewann James Guthrie auf einer Norton in der 500er Klasse den Grand Prix von Bern. Damals fuhren wir mir dem Fahrrad von Oensingen nach Bern an das Rennen.» Wenn Willi Sägesser zwischen seinen Sammelobjekten ...
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