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... vom Leistungspotenzial ihrer Neuanschaffung in Versuchung geführt wurden. Plötzlich häuften sich Meldungen aus Frankreich und Italien, die von Lagerschäden und Kolbenfressern berichteten. Aston Martin musste reagieren und sandte seinen Motorkonstrukteur zur Ursachenforschung aus. Bald war klar: Der DB4 war sommerlichen Aussentemperaturen unter Volllast nicht gewachsen. Man war zuvor bei Aston Martin auch nicht davon ausgegangen, dass das eher gesetztere Klientel sich auf den neuen Autobahnen zu Zweikämpfen mit Fahrzeugen der Konkurrenz verleiten lassen würde. Doch genau dies brachte eine fatale Reaktion ans Licht: Dauerhaft Vollgas plus hohe Aussentemperaturen brachten die Leichtmetallteile des Motors so sehr zum Verziehen, dass am Ende eines Dominoeffekts die Schmierung zusammenbrach – mit den bekannten Folgen. Eilends lies Aston Martin den Motor gründlich überarbeiten, die Fertigung wurde dafür allerdings nicht unterbrochen. Es war der weltweit rührige Aston Martin Owners Club (AMOC), der den motortechnisch optimierten DB4, der ab Januar 1960 montiert wurde, die ergänzende Bezeichnung Series 2 verlieh, um die schrittweise überarbeiteten DB4-Typen besser voneinander abgrenzen zu können. Dies wurde auch bei allen folgenden Aston-Modellen angewandt. Aston Martin selbst übernahm noch während der Produktion des DB4 die Serienbezeichnung des AMOC, die ...
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