Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... DURCH SCHNEE UND SAND 127www.swissclassics.com SwissClassics Schneeräumung benützte man eine Schneeschleuder. Als zweiter ganzjähriger Alpenübergang kam nur der schon seit rö- mischer Zeit als klimatisch und geografisch günstig empfundene Julier-Pass in Frage, der aber knapp 500 m höher war als der Maloja und somit grössere Anforderungen an eine ganzjährige Öffnung stellte. Parallel zur Schneeräumung mit Schneefräsen kamen auch Citroën Kégresse zum Einsatz. Einerseits gab es die von der Postdirektion beaufsichtigten Versuchsfahrten über den Julier, andererseits sollten zwei Raupenfahrzeuge von Zernez versuchsweise den Liniendienst ins Münstertal sicherstellen. Der Ofenpass wurde als direkte Verbindung des Unterengadins mit dem Münstertal im Winter nur von Postschlitten befahren. Die Bewältigung des über 40 km langen und 2155 m hohen Übergangs dauerte rund sieben Stunden! Mit der Umstellung auf die beiden Citroën Kégresse reduzierte sich die Fahrzeit ins Münstertal auf weniger als vier Stunden. Jedoch der Aufwand war gross: Bei Neuschnee mussten die beiden Fahrzeuge oft hintereinander fahren. Der erste Wagen war leer und zog einen Dreieckpflug nach, um die Bahn für das zweite, mit Passagieren besetzte Postauto zu räumen. Trotzdem verdoppelte sich die Anzahl der Reisenden über den Ofen-Pass sogar ohne Veröffentlichung des Fahrplans im offiziellen ...
Kommentare