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... | KÉGRESSE 124 SwissClassics Nr. 22 | 02.2009 Harte Winter in Graubünden Auch in der Schweiz war das neue Zeitalter angebrochen, doch Graubünden sträubte sich gegen die Zulassung von Automobilen. In mehreren Volksabstimmungen sprach sich das Stimmvolk gegen das neue Verkehrsmittel aus. Erst im Juni 1925 gelang der Durchbruch, und die «Chinesische Mauer» rund um den Kanton fiel. Parallel zur Öffnung der Strassen für den Privatverkehr bemühte sich die Schweizerische Reisepost, ihre wichtigen Verbindungen auch im Winter aufrechtzuerhalten. Die Bestrebungen gingen dahin, die langsamen und personalintensiven Pferdeschlitten durch Motorfahrzeuge zur ersetzen. Im Winter 1929 kamen zwei Citroën Kégresse C35 mit sieben Passagierplätzen zum Einsatz. Bereits im ersten Jahr legten die beiden Fahrzeuge insgesamt 3184 km zurück. Dazu gehörten auch Versuchsfahrten über den 2284 Meter hohen Julierpass nach St. Moritz. Begleitet wurden die von der Schweizerischen Post organisierten Probefahrten von Werksvertretern der damaligen Société Anonyme André Citroën aus Paris. Für Patron André Citroën war der Auftritt seiner Firma im Engadin eine gute Möglichkeit, sich einmal mehr dem internationalen Publikum zu zeigen. Der siebenplätzige Wagen 1929 im Neuzustand mit der Carrosserie von Gangloff Genf. Bild: Museum für Kommunikation, Bern Das Postauto passiert im März 1929 den ...
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