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... werden konnten. Die Serie von 1050 Armeemotorrädern war die bisher grösste Anzahl Maschinen, die das Werk in Courfaivre je in einem Auftrag herstellen konnte. Die Produktion wurde reorganisiert, eine Art Fliessbandtechnik eingeführt, gewisse Teile stellte man extern her: die Lichtmaschine und die Zündanlage bei Scintilla in Solothurn, den Vergaser bei Baumann in Oensingen, Benzintank, Schutzbleche und Sattler-Teile bei Kleinbetrieben in der Umgebung. Die ersten Armeemaschinen A580 kamen 1946 zur Truppe. Sie hatte Graugusszylinder, hinten noch keine Federung und vorne eine Pressstahl-Parallelogrammgabel mit einem hydraulischen Dämpfer. Um die zivilen Verkäufe anzuregen, wurde ein Schweizer Condor- Team an die International Sixdays, die 1949 in Wales stattfanden, gemeldet. Sie waren mit den TL580 ausgerüstet, der zivilen Version der Armeemaschine. Konstrukteur Edgar Fricker begleitete das Team persönlich. Die ausgezeichnete Mannschaft, zu der Edgar Jüni, Mario Müller und Jean Pierre Roth gehörten, versuchte alles, konnte aber im Gelände gegen die Teams aus England und der Tschechoslowakei auf ihren wesentlich leichteren Maschinen nichts ausrichten. Anders sah es auf der Strasse aus, und so wurde das Team 1950 an die Trophée de Monaco, eine sehr harte Ausdauer-Prüfung über 3000 km, gesandt, wo die Schweizer in der Folge drei Jahre hintereinander grandiose Siege ...
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