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... ein unausstehlicher Despot gewesen sei, der die Journalisten und damit die Öffentlichkeit mit seinem Hai gehörig der Nase herum geführt habe… Wengers Miene verfinstert sich: «Nei, so öppis schribt me nit! Das hat keinen Anstand!» echauffiert sich Wenger und schafft es gerade noch, die Contenance zu halten. «Da hat einer schlicht und einfach den Monteverdi in die Pfanne hauen wollen. Und er kam immer nur mit irgendwelchen Chassisnummern. Es war für uns schon immer ganz klar, dass es am Anfang nur zwei Stück und später nochmal zwei Stück gegeben hat. Aber der Journalist schrieb so, als ob wir das heute noch verheimlichen wollten. Zudem: man sollte doch lieber über Autos reden, nicht über Chassisnummern!» Reden wir also wieder über Autos. Und über ihren Schöpfer. Auf einige mag er wohl unausstehlich gewirkt haben, aber: «Monteverdi hatte es selbst auch nicht immer leicht», relativiert Wenger. «Er war im Vergleich zu den grossen Autokonzernen auch nur ein kleiner Fisch, eine One-Man-Show. Er musste sich oft wehren und wurde auch mal überfahren. Wie zum Beispiel mit dem Monteverdi Tiara. Er hat auf Mercedes-Basis eine neue Luxuslimousine geschaffen. Da wollte er auf Nummer Sicher gehen und ging extra zum damaligen Mercedes-Chef. Man vereinbarte, dass Monteverdi die Tiaras fabrizieren sollte, und Mercedes würde sie vertreiben. Der Tiara sollte am Genfer Salon präsentiert ...
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