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... duellierten: Fangio, Gonzales, Hermann, Hawthorn oder Moss. Willi Peter Daetwyler auf Alfa Romeo, Arthur Heuberger auf einem Werks-Porsche Benoit Musy und die 1200 KZ-Häfdinge 1944 gab es den Rennfahrer Benoit Mu sy noch nicht - den Abenteurer schon. In einem Mercedes fuhr der knapp dreissig jährige tausende von Kilometern kreuz und quer durch Deutschland. Die Natio nalsozialisten standen kurz vor dem En de, die Städte im Bombenhagel der Alli ierten, die Armee in Auflösung. Benoit begleitete Vater Jean-Marie auf einer un glaublich anmutenden Mission. Die bei den Musys hetzten von einer Verhand lung zur andern - von einem Nazimon ster zum andern. SS-Chef Heinrich Himmler und möglicher Nachfolger Hit lers und Geheimdienstchef Walter Schel lenberg waren ihre Verhandlungspartner. 60'000 KZ-Häftlinge, sollten in die Schweiz gebracht werden. Jean-Marie Musys bekannten, zwielichtigen Verbin dungen zu ranghöchsten Nationalsozia listen mag die Auftraggeber - orthodoxe Rabbis aus den USA und Kanada - be wogen haben, den Alt-Bundesrat mit die ser fragwürdigen Aktion zu beauftragen. Als Gegenleistung versprachen sich die Nazis von den Rabbis Devisen, von den Westalliierten Sympathien für einen per sönlichen Separatfrieden. Solche Aus tauschaktionen waren nicht neu. Bereits in früheren Jahren handelten die Nazis KZ-Häftlinge gegen Geld, ...
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