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... wurde jedoch wieder verworfen. Ein neuer Motor wurde konstruiert, und drumherum eine klassische und gleichzeitig sportliche Carrosserie im italienischen Stil. An eine Serienfertigung war aber erst mal nicht zu denken. Denn die Firma BMW stand kurz vor dem Aus. Nach mehreren verlustreichen Jahren gab es 1959 nur noch zwei Optionen: der Konkurs – oder von Daimler-Benz einverleibt werden. Die Wende brachte die denkwürdige Aktionärsversammlung vom 9. Dezember 1959. Die Kleinaktionäre und die BMW-Händler wollten die Unabhängigkeit weiter erhalten, aber die Lage schien angesichts der Millionenverluste aussichtslos. Bis ein findiger Wirtschaftsprüfer entdeckte, dass die Entwicklungskosten für den neuen Kleinwagen BMW 700 innerhalb eines Jahres abgeschrieben worden waren statt wie sonst üblich innerhalb von fünf Jahren. Plötzlich war wieder etwas Spielraum in der Bilanz. Und die Aktionäre stimmten gegen einen Verkauf an Daimler-Benz. Beeindruckt vom grossen Enthusiasmus der Kleinaktionäre entschied sich der Industrielle Herbert Quandt, zusammen mit seinem Halbbruder Harald seinen Anteil an der Firma aufzustocken und BMW einer selbstständigen, sicheren Zukunft zuzuführen. Der Prototyp und das lange Warten Nach der quandtschen Sanierung der Bayerischen Motoren Werke war der Weg also frei für die Lancierung des langersehnten Mittelklassewagens. Erneut wurde ein Motor kon- ...
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