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... wurde im Baukasten vertrieben, womit sich der Käufer Steuervorteile sicherte. Er besass einen Aluminium-Gitterrohrrahmen und einen seitengesteuerten 1172-ccm-Motor aus dem Ford-Regal, später mit 1498 ccm. Zahlreiche Besitzer setzten den Mark 6 in Silverstone in der 1500-ccm-Klasse mit Erfolg ein. 1957 verliess der erste Lotus Seven das kleine Werk mit Ford-, später mit BMC-Motoren. Das Konzept: federleichter Gitterrohrrahmen, Aluminium-Nase und -Kotflügel sowie voll verkleidete Wagenunterseite. Der Engländer Graham Nearn, Inhaber von Caterham Car Sales und seit 1959 erfolgreicher Seven- Händler, erwarb 1973 vom Firmengründer Chapman die Lizenz zum Weiterbau des Seven – was er bis heute mit Erfolg tut. Erste Siege in Le Mans Frank Costin, verantwortlich für die Aerodynamik bei De Havilland Aircraft, entwickelte den zweisitzigen Lotus 8, eine stromlinienförmige Sportkarosse. Der knappe Alurahmen trug anfänglich einen 1250-ccm-MG-T-Serie-Motor und Getriebe des MG TC, später ein 1100-ccm-Coventry-Climax-Aggregat. Dieses Modell war nicht nur die Grundlage für die nachfolgenden Lotus 9 und 10, an ihm orientierte sich auch der Lotus 11, ein Rennwagen, der in seiner Klasse unter anderem das Rennen von Le Mans gewann. 1957 produzierte Lotus sein erstes, ausschliesslich für Rennen konzipiertes Auto, den Mark 12. Mit ihm begann eine erfolgreiche Rennsportkarriere, ...
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