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... SwissClassics Nr. 17 | 01.2008 bei dieser Leistung, sie wurde, um die Standfestigkeit der Maschine nicht unnö- tig zu gefährden, auf 115 PS herabgesetzt. Aus langjähriger Sportund Rennerfahrung wussten die NSU-Ingenieure, wie man gute Fahrwerke baut, und so entwickelten sie für den Typ 80 auch eine besonders sorgfältige und entsprechend teure Ausführung: vorne McPherson-Federbeine, hinten Schräglenker kombiniert mit langhubigen Federbeinen sowie ein langer Radstand (286 cm bei einer Gesamt- Wagenlänge von 478 cm!). Die vorderen Bremsscheiben waren innen direkt am Getriebe der halbautomatischen Dreigangschaltung System Fichtel & Sachs angeflanscht. Mitte 1963 wurden die Entwurfsarbeiten für den Typ 80 beendet. Am 6. Mai 1964 stand das aus armiertem Holz gefertigte mit komplettem Innenraum versehene 1:1-Modell im Freien auf dem damaligen NSU-Tennisplatz vor dem staunenden NSU-Vorstand. An den für das Design des Ro 80 typischen Knick vor dem Heckfenster hatten sich die Herren vom Vorstand mittlerweile gewöhnt, nur das für die damalige Zeit futuristische Interieur sollte, zum Leidwesen des Designers Luthe, eine etwas konservativere Note erhalten. Bereits zwei Tage später, am 8. Mai 1964, segnete der NSU-Aufsichtsrat den Wagen endgültig ab und gab ihn zur Konstruktion frei. Wankelmütig Es kam eine Pause, bei NSU wechselte die Stimmung von ...
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