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... oder gerade deshalb, Gnade in der NSU-Chefetage, denn man wollte das Besondere und wagte innere und äussere Avantgarde. Zweischeiben-Kreiskolbenmotor Währenddessen arbeiteten Ingenieure und Techniker in der Motorenkonstruktion fieberhaft am Zweischeiben-Kreiskolbenmotor, der für den grossen Wagen vorgesehen war. Ausgehend vom Einscheibenaggregat KKM 502 (KKM=Kreiskolbenmotor) des NSU-Wankel-Spider wurde durch Zufügen einer zweiten Kammer in «Sandwichbauweise» der Motor Typ KKM 612 aufgebaut. Er gab bei einem Kammervolumen von zweimal 497,5 ccm auf dem Prüfstand bis zu 150 PS ab. Leider blieb es in der späteren Serie nicht aus dem Skizzenbuch von Designer Claus Luthe. Felix Wankel Der Erfinder des nach ihm benannten Wankelmotors wird am 13. August 1902 im badischen Lahr als Sohn eines Forstassessors geboren. Wankels Vater fällt 1914 im ersten Jahr des Ersten Weltkriegs. Nach dem Besuch des Gymnasiums beginnt Felix Wankel 1921 eine Lehre als Verlagskaufmann. Dort findet er in Biografien über Wissenschaftler und Techniker, die er begeistert liest, Ideen und Anregungen über Maschinen und Geräte, die er in seiner kleinen Werkstatt nachbauen und verbessern kann. Wankel beschäftigt sich mit Abdichtungsversuchen und Drehschiebersteuerungen bei Motoren, in denen der Gaswechsel nicht durch Ventile, sondern durch walzenförmige Teile erfolgt. Daran forscht ...
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