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... UNGELIEBTE KLEINE 113www.swissclassics.com SwissClassics einer Herde Kühe empfangen. Das Motorrad lief so ruhig, dass ich die Herde durchqueren konnte, ohne dass ein Tier scheu wurde. Anderntags wurde die Heimfahrt über den Brünigpass – Luzern – Zürich und ins Zürcher Weinland zur entspannten Fahrt. Man fährt ein kleines Motorrad, das zu langen, geruhsamen Reisen ermuntert. Keine vibrierenden Finger oder schmerzenden Handgelenke, keine Rückenschmerzen, keine verkrampften Muskeln. Mit wenig PS kann man einen guten Schnitt fahren. Und das macht, so lehrte uns damals Ernst «Klacks» Leverkus, den wirklich schnellen Fahrer aus. Die letzte Serie der A250 war für Condor eine geschäftlich unrentable Angelegenheit. Durch gestiegene Kosten und Löhne kam der Stückpreis auf 5950 Franken, die Armee bezahlte aber laut Vertrag nur 5430 Franken. Das war auch der Grund, weshalb Condor der KTA vorschlug, beim nächsten Modell eine einfachere Konstruktion mit einem Konfektionsmotor zu wählen. 1971 entstand so der Nachfolger, die bekannte Condor A350 mit dem Ducati-Motor. Wer heute eine Condor A250 sein eigen nennt, besitzt ausser einem alltagstauglichen Motorrad ein Stück echter Schweizer Qualitätsarbeit, für das aus alten Armeebeständen beim Condor-Spezialisten Dominik Giger in Vermes JU noch praktisch alle Teile vorhanden sind. Aber auch ein Stück Schweizer Motorradgeschichte, ...
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