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... der SAFAF (Société Anonyme Française des Automobiles Fiat) tausende von Fiat-Autos in ganz Frankreich verkauft. Henry Théodore (eigentlich hiess er ja Enrico Teodoro, aber ein französischer Vorname ist im Frankreich der 30er-Jahre vorteilhafter) war sicher: Der Balilla würde sein Rettungsanker werden. Der kleine, günstige Wagen würde auch in mageren Zeiten gut zu verkaufen sein. Und er musste die Fiat-Leitung in Turin überzeugen, den Balilla vollends in Frankreich fabrizieren zu lassen. So konnte man die Zollgebühren umgehen. Fiat willigte ein, und Pigozzis Firma wurde umbenannt in Société Anonyme française pour la Fabrication en France des Automobiles Fiat. Und alsbald wurde unter etwas abenteuerlichen Bedingungen die Fiat-Fabrication gestartet. Nochmals Szenenwechsel. Ein strahlend schöner Samstagnachmittag im Spätsommer 2007 in der Luzerner Gemeinde Aesch. Willy Frank, pensionierter Textilhändler und passionierter Fiat-Besitzer, öffnet stolz seine Garage und meint: «Hoffentlich ist er sauber genug für die Fotos!» Ist er. Und ob. Der Fiat sieht wahrscheinlich schöner aus als damals, als er in der Pariser Banlieue aus der Halle kam. Frank schliesst die Batterie an, öffnet den Benzinhahn, setzt seine Mütze auf, nimmt hinter dem Volant Platz und drückt auf den Fussanlasser. Man hat den Anlasser noch nicht mal gehört, und schon dreht der kleine ...
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