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... bekannt. So fällt es leicht, sich vorzustellen, wie der stolze Besitzer mit seiner Familie auf den noch beinahe leeren Passstrassen unserer Alpen eine Serpentine nach der andern bezwang. Damals hatten die von ACS und TCS aufgestellten Notstellen, oft mit Giesskannen und Wasser für die siedend heiss gewordenen Kühler, noch eine ganz andere Funktion als heute (70 Jahre vor der Erfindung des Mobiltelefons!) Schwierige Dreissigerjahre Das Anfang der Dreissigerjahre eingeführte kleinere Martini KM-Modell, basierend auf dem deutschen Wanderer, erhielt eine schmucke vierplätzige Cabrioletcarrosserie. 1932 stellte Reinbolt & Christé am Salon in Genf ein weisses Cabriolet auf dem neuen Mathis Emy Huit aus, das nun bereits eine modisch schräggestellte, niedrige Windschutzscheibe aufwies. Es war zum Preis von 11 800 Franken zu haben. Formal war es attraktiver als das im folgenden Jahr in Genf gezeigte Cabriolet mit vier Seitenfenstern auf dem Chassis des Essex-Terraplan. In einer anderen Liga spielte das mächtige Chrysler-Imperial-Cabriolet, dessen Achtzylinder-Reihenmotor 6,3 Liter Hubraum besass und etwa 125 PS leistete. Die beiden auffallenden Trompeten haben wohl den einen und anderen Radfahrer erschreckt. Etwas bescheidener gab sich das viertürige Chevrolet-Cabriolet, dessen Verdeck in offenem Zustand nach deutscher Manier einen mächtigen Wulst ...
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