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... der Idee eines leichten Lastentransporters – einen Frontlenker mit Kastenaufbau in sein Notizbuch. Heinrich Nordhoff, Volkswagen-Generaldirektor ab Januar 1948, nahm später die Anregung auf und ordnete die Entwicklung eines Transporters an. Knapp zwei Jahre spä- ter war sie abgeschlossen. Am 11. November 1949 stellte Nordhoff den neuen Volkswagen, einen Kastenwagen, in Wolfsburg der Presse vor. Der Transporter war ein technischer Meilenstein: Seine selbsttragende, im Windkanal der TH Braunschweig aerodynamisch optimierte Carrosserie wurde von einem leiterförmigen Verstärkungsrahmen unterstützt. Motor und Fahrwerksteile stammten vom Käfer. Der Transporter war 4,15 Meter lang, 1,66 Meter breit und 1,9 Meter hoch. Das Leergewicht betrug 975 kg, die Nutzlast 750 kg. Der luftgekühlte Vierzylinderboxermotor leistete aus 1131 ccm Hubraum bei 3300 U/min satte 24,5 PS, das maximale Drehmoment betrug 67 Nm bei 2000 U/Min. Das reichte, um den Transporter gemächlich bis zur Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h zu beschleunigen. Der Verbrauch lag bei rund 9 Litern auf 100 km. Am 8. März 1950 begann schliesslich die Serienfertigung in Wolfsburg. Im Mai folgte der Kombi mit und ohne Sitze und im Juni dann der Bus. Weitere Modellvarianten kamen im Lauf der Jahre dazu. Bereits 1951 präsentierte Westfalia die erste Camping-Einrichtung für den Typ 2. Im gleichen Jahr ...
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