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... Dasjenige von Cyrille wurde schon viel früher geweckt. In grauer Vorzeit noch ein überzeugter Audifahrer, nahm ihn mal ein Kollege in einer DS mit. Cyrille kam aus dem Staunen nicht heraus, wie geschmeidig das Mobil Kurven wie auf Schienen durchfuhr und wie mittels einer Vollbremsung eine Situation gemeistert wurde, die, wenn im Audi unterwegs, diese Kolumne wohl unmöglich gemacht hätte. Er kaufte sich kurz darauf die erste von einigen Déessen. Als ich anderntags auf dem Parkplatz in Törbel meine heiligen Volvoschlüssel einem Kumpel anvertraue und mich mit Cyrille zur DS begebe, finde ich diese natürlich noch immer nicht sportlich. Vielleicht gefährlich für meinen Elchzähmer, aber nicht sportlich. Sie ist hingegen unendlich elegant, majestä- tisch, edel und erhaben. Die unbeschreiblich schnittige – bald gehen mir die Adjektive aus – Tropfenform wurde in einer derart kompromisslosen Konsequenz verwirklicht, dass der Konkurrenz bei ihrer Präsentation der Mund wochenlang offen gestanden haben muss. Als dann der Carrossier Henri Chapron in Paris auf Kundenwunsch anfing, aus den Limousinen Cabrios zu schustern, war die Revolution perfekt. Citroën kaufte sich den Kerl schon bald und liess ihn die Cabrios als serienmässige DS-Modelle bauen. Cyrille war mit ein paar Freunden an der Versteigerung des Nachlasses von Henri Chapron in Paris und schwor sich anlässlich ...
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