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... Meine Eltern fanden, dass das Rennen auch für Zuschauer zu gefährlich sei und legten ihr Veto ein. Nicht ganz zu Unrecht. Der Sicherheit schenkte die orga nisierende ACS Sektion Bern noch keine echte Beachtung: Randsteine durch Wasser rohre verbunden, rotweiss gestrichene Bau latten und Holzpfähle mit verrosteten Ei sendrähten. Sie sollten eigentlich Kühe und Ziegen vom Alltagsverkehr fernhalten. Und was für das Vieh recht war, schien auch für Zuschauer und Rennfahrer zu genügen! Auch verlor ich das Interesse am Automo bilrennsport, insbesondere an Daetwyler. Er schaffte sich bald einen Maserati an und dies empfand ich als «Verrat» an Alfa Romeo. Damals konnte ich ja nicht wissen, dass der 412er mit seinen beinahe 15 Jahren die beste Zeit hinter sich hatte und dass die internatio nalen Sportreglemente den Trend zu kleinvo lumigen Wagen einläuteten. Dazu kam, dass mich jetzt der Fussball zu fesseln begann. Ei nmalig, die pitto re ske Kuli sse des Bergrennens «Mit hol z- Ka nd e rsteg » anno 1953. Der Alfa Romeo erhielt eine neue, von Michelotti entworfene Alu-Ka rosserie. Daetwyler erzielte mit 1 :42:6 ei nen neuen Strecken rekord, der erst acht Jahre später vom Glarner Harry Zwei fel auf Cooper-Ferrari unterboten werden konnte! Bergrennen «Tiefen castel - Lenzerheide», 1951 . Willi Peter Daet wyler und sein 12-Zy linder Alfa Romeo ...
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