Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Enzmann 506 bereits 1952 fertig, wie das Foto mit dem Entwurf auf dem VW-Prospekt beweist (Seite 85). Dar aus fertigte Emil ein Holzmodell im Massstab 1:1, über das dann eine Metallform gedengelt wurde. Danach wurde davon eine Polyesterform abge nommen. Mit dieser Negativform hatte die Familie Enzmann die Sportwagen Carrosserien im Handauflegeverfahren gebaut. Als Baumaterialien dienten Polyesterharz und passend zugeschnit tene Glasfasermatten. Nach dem Aushärten konnte man die fertige Roh-Carrosserie aus der Form heben, sie musste dann nur noch ge schliffen, gefüllert und lackiert werden. Die Aussenhaut bestand aus einem Stück. Front, Motorhaube und Sitzscha len wurden separat gefertigt. Die «Enz männer» verzichteten bei ihrer Kunst stoff-Carrosserie auf den Einbau von Turen, um dem Wagen ein Höchstmass an Festigkeit, bei gleichzeitiger Ge wichtsreduktion zu verleihen. Stattdes sen gibt es Flanken mit Trittnischen. Zur Serienausstattung gehörten anato misch geformte Schalensitze und sogar Sicherheitsgurten, damals höchstens in Rennwagen zu finden. Da Emil Enz mann Mediziner war, kons truierte er das Cockpit so, dass die Insassen keiner Zugluft ausgesetzt waren und mit Bei fahreraufprallschutz. Überdies inte grierte er in den hochgezogenen Na ckenschutz einen Überrollbügel. Fahrfertig wog der knapp einen Meter ho he Enzmann 550 kg. Der ...
Kommentare