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... hinwegzutäuschen suchen, daß sie dank schnellerer, kostspieligerer Maschinerie gewinnen. Diese Fahrer gewinnen ihr Feld-, Waldund Wiesenrennen immer - große Stars werden sie nie. Nein - man muß ehrlich mit sich selber sein. Merkt man, daß man auch mit unterlegenem Auto vorn ist, so kann man sich weiter wagen. In die Formel 3 zum Beispiel. Und hier beginnt nun ein Weg des Schweißes, der Rückschläge, der Dornen. Denn die Formel 3 ist heute die Klasse der Grand-Prix-Rennfahrer von morgen. Aus ihr kam Jackie Stewart, in ihr drängen sich heute die Pike, Cardwell, Williams, Moser und wie sie alle heißen. Die Trauben hängen hoch, und jeder greift nach ihnen . . . aber nur wenige erwischen welche. Jeder der Boys, die hier um die Spitze ringen, hat mehr Talent als die 999 Abonnement-Klassensieger, jeder hat sein Können und seine Erfahrung weiter gesteigert. Aber schon ein sechster oder gar achter Platz muß mit tausend Risiken und mit voller Aufopferung erkämpft werden. Startund Preisgelder helfen dem Tüchtigen weiter, und den zwei oder drei Besten unter den 60 Formel-3-Heißspornen Europas winkt vielleicht ein Formel-2-Lenkrad - die nächste Stufe, die nächste Siebung. Der Weg ist mit Steinen und Tete-ä-Queues gepflastert, aber wer zu den Sternen will, muß ihn begehen. Per aspera ad astral Ich kenne eine Handvoll junger Piloten, die auf Pokale und Siegerkränze verzichtet ...
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