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... Fahrer kamen in den Verdacht, es mit den Ver kehrsund den Sportgesetzen nicht sehr genau zu nehmen. Unfaire Fernsehsendung Die Zeitungen überboten einander in markigen Überschriften, die in der massiven Anschuldi gung gipfelten: «Sport? - Nein, Spekulation u n d S p e k t a k u l u m l » . D a s 1 . P r o g r a m m d e s deutschen Fernsehens verstieg sich in seiner gemeinhin als sachlich fundiert und objektiv kommentiert angesehenen Sendung «Report» in einer Rückblende dazu, die Rallye Monte Carlo etwa als ein Industrie-Werbe-Festival ohne sportlichen Wert zu apostrophieren, bei dem eine Horde gemeingefährlicher Amok fahrer aller Herren Länder eine Woche lang Europas Straßen berast, so daß es nur einer unfaßlichen Fügung zu verdanken sei, wenn von den Vieltausenden verängstigter Verkehrs teilnehmern auf der Strecke kein einziger ver letzt wurde — natürlich wurde nicht versäumt, zu vermerken, daß zwei spanische Fahrer bei einem Unfall auf der Stelle getötet wurden. Ob wohl das Fernsehen von der Vorbereitung bis zum Finale anderthalb Kilometer Material über das Ereignis abdrehen ließ, hatte die Redaktion schließlich Mühe, zehn Prozent Flimmerfolie darin zu finden, um auf Schnee schleudernde Teilnehmer als Verkehrsfeind Nr, 1 vorführen und einer vorgefaßten Anti-Meinung genü gend Ausdruck verleihen zu können. Was war los in Monaco, wie war die Wirklich keit? Wo lag der ...
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