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... hat. Nichts Neues über Dan Gurney - er ist in unserer Epoche, was vor dem Krieg ein Manfred von Brauchitsch war: der gekonnteste Pechvogel. Seine subtile Fahrkunst wird dafür in der «Welt-Top-Twenty» gebüh r e n d h o n o r i e r t . J o h n S u r t e e s h a t b e i Honda ein ausgesprochenes Übergangs jahr hinter sich. Daß er jedoch von sei nem alten Können und Kampfgeist nicht das geringste eingebüßt hat, bewies er beim Großen Preis von Italien, wo er dem alten Fuchs Brabham auf der letzten Run de ein Schnippchen schlug. Einen gewaltigen Sprung nach vorn machte Chris Aman, der im Vorjahr keine F-1-Rennen gefahren und auch in der alten Formel nie besonders aufge fallen war. Bei seiner ersten Saison mit Ferrari zeigte aber der junge Neusee länder jedoch, was in ihm steckt, seine Duelle mit Hulme und Brabham zählten zu den Höhepunkten 1967. Es fehlt ihm natürlich noch an Routine, was bei seinen 24 Jahren ja weiter nicht verwunderlich erscheint, doch seine vier Sterne hat der «Kiwi» ehrlich verdient. Letzter in der Viersterngruppe: Graham Hill. Man wollte ihn am Anfang 1967 schon in das Mittelfeld relegieren, mit d e m L o t u s 4 9 f u h r e r a b e r o f t C l a r k - Zeiten, wenn er auch niemals Clark- Stabilität erreichte. Einige Material- Unfälle mögen allerdings auch an seinen Nerven gezehrt haben, die sich nun im Zeichen der Lotus-Reife wieder erholen dürften. ...
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