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... Evans überzeugte Ford-Direktor Lee Iacocca und Shelby erhielt vier Motoren. Die Konstruktion der AC Cobra ging schnell. Das Ace-Chassis musste zwar in England erheblich umgebaut werden, um den V8 aus Detroit zu integrieren, doch nach sechs Monaten war der Umbau geglückt. Mit Unterstützung von Ford wurde in Kalifornien Shelby American gegründet, wo die Autos montiert wurden. Die erste Shelby 260 Cobra – in Perlmuttgelb – wurde 1962 auf der New Yorker Motorshow vorgestellt. Die Resonanz war riesig. Von dieser Ur-Cobra, dem 260ci (eigentlich einer Variante des AC Ace) wurden 75 Stück gebaut. Ein Jahr später kam der von dem 4,7-Liter-Motor des Ford GT angetriebene 289ci. Dieser Mk II war so überzeugend, dass viele 260-Besitzer ihre Autos mit dem neuen Motor ausstatten ließen. Mit 920 Kilogramm und 271 PS hatte der 289 ein extrem niedriges Leistungsgewicht und ging ab wie eine Rakete: von null auf hundert in weniger als sechs Sekunden! Die angloamerikanische Liaison trug Früchte. Und sie hielt. Bis 1965 entstanden 655 Shelby Cobra vom Typ 289, für den Verkauf ver mutlich 579 Stück. Neben den voluminösen und muskulöseren Artgenossen sieht das 63er-Modell fast zierlich aus – und so wunderschön, dass es weh tut. Der Besitzer setzt diesen Mk II im Alltag ein. »In den letzten sechs Jahren bin ich damit irrsinnig viel gefahren, über 70.000 Kilometer.« O C TA N E M Ä R Z 2 014 41 ...
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