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... an denen er jetzt teilgenommen hat, kommt es nicht auf solche Dinge an; jedenfalls nicht bei den Frontmotor-Sportwagen der 1950er Jahre. Diese Autos sind so teuer, dass die Leute sie nicht modifizieren wollen.« Der Wagen hat sehr steife Federn. »Daran haben wir nichts geändert. Wir haben lediglich ein bisschen mit dem Öl in den Dämpfern herumexperimentiert, um die Aufhängung besser in den Griff zu bekommen, aber das war’s. Für einen Ferrari fährt sich der 750 Monza ein bisschen traktorartig, was wohl hauptsächlich an dem großen, stark vibrierenden Motor liegt. Man muss viel mehr Kraft aufwenden als beim Testa Rossa. Der Monza fühlt sich wie ein Rennwagen an, der Testa Rossa eher wie ein aufgemotzter Straßenwagen. Der Monza schlingert wenig, auf seinen steifen Federn hüpft und springt er dafür ziemlich stark herum. Die Bremsen sind ganz okay, für ein Auto aus der Zeit funktionieren die Aluminium-Trommelbremsen wirklich gut.« Das Rennwagen-Feeling ist nicht von der Hand zu weisen. »Auch auf nasser Strecke ist das Handling überraschend gut. Man könnte denken, dass sein Verhalten wegen der steifen Federn problematisch ist – ist es aber nicht. Er verzeiht einem manches und ist neutral in der Balance. Meiner Meinung nach profitiert der Wagen davon, dass er keinen Zwölfzylinder unter der Haube hat. Ich glaube, dass das der Grund ist, warum er so eine gute ...
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