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... anderen hatte Ferrari den 512S-Prototypen konstruiert und davon für die immer strengere Homologation 25 Exemplare gebaut. Verkaufen ließen die sich nicht, und deshalb wurde der vermeintlich vorletzte der Kleinstserie – Chassis 1046 – den Styling- Experten überlassen. Jetzt konnte Martin das verwirklichen, was er für zwingend notwendig hielt. Der Modulo wurde in Stahl aufgebaut. Fertiggestellt wurde er am Abend vor dem großen Auftritt in Genf. Allerdings erst nach internem Gerangel. Carli ließ die Heckabdeckung durch eine reguläre Glasscheibe ersetzen, Martin baute sein gelochtes Stahlblech wieder ein. »Die Originalfarbe war ein dezentes Perlmuttblau«, erinnert Martin. »Doch Leonardo Fioravanti wollte alles schwarz lackieren. Ich habe mich darüber furchtbar aufgeregt, denn wenn einer so was durchdrückt, zeigt das doch, dass er den Wagen überhaupt nicht verstanden hat.« Sergio Pininfarina, von Anfang an skeptisch, fand das alles nicht überzeugend und überlegte ernsthaft, in Genf lieber gar keine Studie zu zeigen. Seine Bedenken wurden dann auch vor Ort zumindest teilweise bestätigt. Für Autocar war der Modulo »ein Traumwagen oder ein Albtraum – je nach Perspektive«. Cyril Posthumus von Road & Track fand: »Der Modulo verkörpert die vollkommen ungehemmte Formel der Gestaltungsfreiheit, die Reaktionen darauf waren verblüffend.« Immerhin, ...
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