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... sonst nix. Der Vater war not amused und hat Sabotage betrieben, wo er nur konnte, auch bei potenziellen Sponsoren. Motto: Ein Lauda steht im Wirtschaftsteil der Zeitung und nicht im Sport. Das hat den jungen Niki zu finanziellen Drahtseilakten getrieben, die man sich heute nur schwer vorstellen kann. Eine Formel-1-Karriere mit Bankkredit. Als das Geld dann auf den Konten von March und Max Mosley eingegangen war, gab es im Gegenzug schlechte Autos, keine Resultate und keine Zukunft. Was macht der gelernte Wiener? Er verdoppelt den Einsatz. Neuer Kredit, neues Team (BRM), ein starkes Rennen (Monaco). Im Fürstentum fährt er – 1973 – mit dem BRM lange vor dem Ferrari-Superstar Jacky Ickx. Der Commendatore beobachtet das im Fernsehen und befiehlt seinem Rennleiter Luca di Montezemolo: »Hol’ mir den Lauda!« Damit beginnt für Ferrari die bis zu dem Zeitpunkt erfolgreichste Epoche aller Zeiten. In Österreich fällt der Beginn von Laudas Formel-1-Karriere in das Tal der Depression nach Jochen Rindt und der Tragödie von Monza 1970. Niemand hatte erwartet, dass bereits knapp vier Jahre später wieder ein Austrianer einen Grand Prix gewinnt – noch dazu auf Ferrari, Spanien, Jarama 1974. Der Titel in Monza 1975 ist die endgültige Erhebung in den Olymp. Für Österreicher ist Niki Lauda damit auf einer Stufe mit Franz Klammer oder Hans Krankl – Superstar, Punkt. Das ...
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