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... Reisetempo ohnehin eher gemäßigt. In den 60er-Jahren muss das gewesen sein, glauben Sie? Und eigentlich waren die Dinger doch anfangs nur in den 911er verbaut? Da liegen Sie richtig! Aber wussten Sie auch, dass die Entstehung des Recaro-Sitzes ganz unmittelbar mit dem Produktionsbeginn des 911 zusammenhängt – und dieses Jahr deshalb nicht nur der 911 seinen Fünfzigsten feiert, sondern auch der Recaro-Sitz? Also, hier kommt die wahre Geschichte: Als Porsche nach dem Krieg den 356 in Serie bauen wollte, selbst aber eigentlich nur ein kleines Konstruktionsbüro war, suchte man nach einem Produzenten für die Karosserien – und gleichzeitig nach jemandem, der für die Montage des 356 Werkhallen vermietete. Idealerweise nicht ganz so weit vom Standort des Büros in Stuttgart entfernt. Den Auftrag für den Bau von zunächst 500 Sportwagen des Typs 356 erhielt daher 1949 das Stuttgarter Karosseriewerk Reutter. Man kannte sich von der Produktion erster Prototypen des KdF-Wagens, außerdem hatte das 1906 als »Stuttgarter Carosserieund Radfabrik Reutter« gegründete Unternehmen für Porsche den Typ 12 und 1932 den Stromlinienwagen Typ 8 karossiert. Die Beziehungen waren gut, also nahm man Porsche auch als Mieter in das Reutter-Werk II in Zuffenhausen auf. Weil’s so praktisch war, entstand 1952 das Porsche- Werk direkt daneben. Aus dem Auftrag über 500 Fahrzeuge ...
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