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... der Formel 1. Von we gen. Beim Saisonauftakt in Argentinien kam ich aufs Podium, doch es wurde ein hartes Jahr. In Brands Hatch hatten wir dann den M29, eine Kopie eines Williams, doch im Gegensatz dazu war das kein Sie gerauto.« Ein Jahr später – nun mit Ron Dennis als Teamchef – konnte Wattie in Silverstone triumphieren. Mit dem MP4 wurden die Karten neu gemischt. »Ron ist ein Draufgänger. Er geht bis an die Grenzen, um das volle Potenzial zu nutzen, und der MP4 war ein Musterbeispiel dafür. Es war das erste komplett aus Kohlefaser hergestellte F1-Chassis.« Obwohl noch immer mit Cosworth-DFV-Motor unterwegs, erwiesen sich Watson und der MP4 mit Siegen in Detroit und Zolder als ernsthafte Bedrohung für die Turbo-Fraktion. Doch dann wurden seine Titelhoffnungen in der zweiten Saisonhälfte durch vier Ausfälle in Folge vernichtet. Und 1983 war auch nicht alles wunderbar. »Wegen Reifenproblemen gelang es in Monaco weder mir noch Lauda, uns zu qualifizieren – wozu Ron sagte, es wäre ihm lieber gewesen, wir wären abgeflogen, als so was.« Watsons Sieg in Long Beach war sein letzter Triumph im Formel-Rennsport. In der folgenden Saison stand er ohne Auto da. »Die Situation war wie damals, als ich nach dem Penske-Rückzug zu Brabham wechselte und Regazzoni den Kürzeren zog«, sagt er reumütig. »Alain Prost, der 1980 mein Teamkollege gewesen war, wurde ...
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