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... über drei Tage. Die meisten Autos stammen aus den 20erund 30er-Jahren, sie haben mit den Gefährten von damals nur ganz wenig gemeinsam. Aber bis zum kleinen 1925er Bugatti Brescia von Kjeld Jessen mit der Startnummer 22 sind es tatsächlich alles Autos, die von ihren Fahrern Ähnliches verlangen wie von den Teilnehmern vor hundert Jahren. Der Mercedes-Simplex ist plötzlich für einen halben Tag spurlos verschwunden, reiht sich dann mit frisch reparierter Kupplung wieder ins Feld ein. Tim und Chris Scott hatten ihr havariertes Gefährt kurzerhand in eine Scheune geschoben, um es wieder flott zu machen. Zum Glück lief alles schon wieder, als die Bäuerin Wind die beiden vom Hof jagte. Zu Adhoc-Reparaturen stand auch der 1908er Brasier des österreichischliechtensteinischen Teams Erich Hoop/Peter Zoister regelmäßig am Straßenrand. Am zweiten Tag, in der Weinlandschaft des Saint-Émilion, war er aber wieder mit von der Partie – und nach Bezwingung der Pyrenäen-Pässe einer der Hel den auf der Plaza del Castillo in Pamplona. Als vorletzte waren Alastair Caldwell und Catriona Rings auf ihrem schnellen Alfa 6C in den Wettstreit gegangen, um nach mehr als 1300 Kilometern in Madrid ganz vorne zu liegen. Und so fand der Geist des Rennens von 1903 bei der Neuauflage 2013 immerhin in Ansätzen eine Parallele: Am tragischen Endpunkt des da maligen Rennens in Bordeaux ...
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