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... UND ROSTIG Jeder erkennt auf Anhieb, dass dieses Gefährt in seinem derzeitigen Zustand erhalten wird. Kaputt, abgekämp! und mitgenommen? Muss so bleiben. Es wäre einfach ein Verbrechen, da mit Werkzeug ranzugehen Zunächst verglich Ronald Kooyman die von dem Webmaster erhaltenen Fotos mit Toyota-Archivmaterial: »Das Armaturenbrett und die Türverkleidungen sind ein Merkmal, aber wirklich typisch für den Wagen sind die Teardrop- Lüftungsschlitze und das Profil der Spritzwand. Deshalb waren wir sicher, dass es sich um einen echten AA handelt. Wir haben dann mit dem Besitzer Iwan – wie sonst sollte er heißen – telefonisch und per E-Mail Kontakt aufgenommen. Sein Englisch war spartanisch, die Kommunikation eine Herausforderung. Nachdem er uns weitere Fotos zugesandt hatte, ging es ans Verhandeln. Ich bin dabei nicht ‚undercover‘, sondern ganz offen als Museumsdirektor aufgetreten.« Dann wurde Kooyman nach Moskau eingeladen, um den Wagen zu begutachten. »Ich kümmerte mich um das Visum, eine offizielle Einladung und einen Treffpunkt. Zwei Tage später erhielt ich eine weitere Nachricht: Der Wagen sei nicht in Moskau.« Er stand in Wladiwostok. Von Amsterdam nach Moskau fliegt man in drei Stunden. Von Moskau bis Wladiwostok ist man weitere zehn Stunden in der Luft. »Da wurde uns klar, dass Iwan nicht der Besitzer war, sondern nur ein Mittelsmann. Er hatte ...
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