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... Karriere bestritt Fangio lediglich 51 WM-Rennen. 24 davon gewann er, und bei allen Rennen außer zweien startete er in der ersten Startreihe, 29 Mal auf der Pole. Manche sagen, dass Fangio im Grand-Prix-Wagen zwar die Norm vorgegeben habe, im Sportwagen jedoch nicht so gut gewesen sei. Fangio selbst hatte immer an Schicksal geglaubt und sagte einmal: »Das Pech hat mich immer nur in Sportwagenrennen ereilt, im Grand-Prix-Sport war mir das Glück immer hold ... « Es gehörte jedoch mehr als Glück dazu, die fünftägige Carrera Panamericana quer durch Mexiko für Lancia zu gewinnen, und zweimal – für Ferrari und Maserati – die 12 Stunden von Sebring als Sieger zu beenden sowie für Alfa Romeo und für Mercedes Zweiter bei der Mille Miglia zu werden. Fangio dominierte in fast jedem Rennwagen, in dem er saß, und für seine Rivalen war er zwischen 1950 und 1957 die Messlatte schlechthin. Als Fangio in den europäischen Grand-Prix- Sport kam, war er kein Neuling, sondern ein erwachsener Mann. Ab 1936 war er in Argentinien mit immer stärker modifizierten Serienwagen und später mit Einsitzern zu Ruhm und Ehre gekommen. Seinen ersten großen Sieg hatte er 1940 in einem Chevrolet V8 Coupé beim Gran Premio Internacional del Norte erzielt, einem 9945 Kilometer langen Rennen von Buenos Aires nach Lima und zurück. Mit seinen Turismo-Carretera-Titeln 1940 und 1941 war ...
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