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... hatten, wurden leicht modifizierte Wagen als Kunden-Versionen zum Verkauf angeboten, mit denen man auch als Privatier mal die Großen ärgern, aber am Ende nie wirklich um den Sieg mitfahren konnte. Diese Kundenversionen, begonnen mit dem M6B von 1968, entstanden im Übrigen nicht in der eigenen Werkstatt im südenglischen Colnbrook. Bruce McLaren, ganz cleverer Geschäftsmann, übertrug die Produktion an Trojan Racing in Croydon. Trojan-Eigentümer Peter Agg war durch den Verkauf von Lambretta-Rollern in Großbritannien zu Geld gekommen und begann 1960 mit einer Lizenzproduktion des Heinkel-Kabinenrollers und hatte 1962 schon den pleitegegangenen Sportwagenhersteller ELVA übernommen. In fast zehn Jahren wurden bei Trojan über 200 McLaren-Kundenautos gebaut, während sich McLaren selbst weiter auf die Einsätze des eigenen Rennteams konzentrieren konnte. Der M6B war eine nahezu identische Replica der M6A Teamcars, mit denen Bruce und Denny 1967 fünf von sechs CanAm-Rennen gewonnen hatten. Allerdings wurden die Kundenautos ohne den originalen Chevy-V8-Motor verkauft. Zudem waren sie, als sie 1968 an die ersten Privatiers ausgeliefert wurden, eigentlich schon nicht mehr siegfähig. McLaren selbst hatte für die 68er-Saison mit dem M8A ein praktisch komplett neues Werksauto gebaut und damit – Krönung der »Bruce & Denny Show« – jedes einzelne ...
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