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... uncool aus, hatten aber einen entscheidenden Vorteil: Sie waren sehr bequem. Und so wurde – in der ersten Produktionsdekade – ein Schuh daraus: Vor allem bei älteren Muttchen kam das an, weil denen Bequemlichkeit über Schönheit ging. Schon 1952 liefen die Geschäfte so gut, dass die Geschäftspartner in München eine Fabrik eröffneten. Als sie 1959 beschlossen zu exportieren, setzten sie eine Anzeige in die Branchen-Zeitung der englischen Schuhund-Lederverarbeitenden- In dustrie. Bill Griggs von einem alteingesessenen Hersteller von Arbeitsschuhen ergriff die Gelegenheit beim Schopf und kaufte Märtens nicht nur eine Menge Treter ab, sondern die Patentrechte gleich mit. Griggs anglifizierte den Namen, veränderte ein paar Details, fügte die charakteristische gelbe Naht hinzu und ließ »AirWair« als Trademark registrieren. Als sie auf der Insel in die Läden kamen, erhielten die Doctor Maertens Boots als Namen »1460«, entsprechend dem Datum ihrer Markteinführung am 1.4.60. Doc Martens Wer sich in Clubs und auf Schulhöfen umguckt, weiß: Die Docs sind wieder da! Was keiner weiß: Der lange Aufstieg der Treter bis auf den Catwalk begann in Oberbayern N OR TH AM PT ON M US EU M Schnell fanden die Stiefel Abnehmer unter Leuten, die von Berufs wegen viel auf den Beinen sind – Briefträger und Polizisten –, doch die popmusikalische Revolution der Sixties ...
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