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... ernsthafte Verletzungen erlitten hatte. »Sein linkes Bein wurde stark verletzt«, erklärt Stern. »Er konnte nachher nur noch humpelnd gehen. Er hatte wirklich Probleme mit der Kupplung. Auch der F40, den er später besaß, hatte ein Valeo-Getriebe. Aber der F40 war ansonsten ein Serienauto, während das hier eine komplette Spezialanfertigung ist. Es gibt viele Elemente, die sich unterschei den. Alles wurde sorgfältig geplant und umgesetzt.« Das Fahrverhalten entspricht dabei eher dem eines soliden Serienwagens als einer Einzelanfertigung. Er fährt sich gut, ist stabil gebaut und erfrischend bedienerfreundlich. Der Testarossa ist länger als der Berlinetta Boxer, und auch der enormen Breite sollte man sich bei Fahrten in der Stadt tunlichst bewusst sein. Der bleibende Eindruck kommt jedoch vom Motor. Dessen beeindruckende Leistung wird über den gesamten Drehzahlbereich gleichmäßig sanft aufgebaut, begleitet von einem überraschend stark gedämpften Auspuffton. Das Fahrerlebnis ist eher fein und kultiviert als ungestüm und einschüchternd. Gefragt nach dem Stellenwert des Testarossa im Vergleich zu den anderen atemberaubenden Ferrari, die er besessen hat, zögert Stern nur kurz: »Ich mag sie alle. Alle haben einen Platz in meinem Herzen. Im GTO wurde es auf längeren Strecken sehr heiß. Der 1960er 250 GT »Short Wheelbase« von Moss war fabelhaft und ...
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