Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... als im F1) und der Windschutzscheibe (28 Prozent dünneres Glas als normal) herrschte ein strenger Diätplan. Das 400 mm große Gebläse am Heck ist weitaus ausgefeilter als der simple Staubsauger des Brabham von 1978. Er ist Herzstück eines ausgeklügelten und im Windkanal des Formel-1-Teams Racing Point feingetunten Aero-Pakets mit sechs verschiedenen Modi. Assistiert von zwei aktiven Spoilern und Diffusoren zaubert der »Fan« je nach Situation bis zu 50 Prozent mehr Anpressdruck oder senkt durch Bildung eines virtuellen Langhecks den Luftwiderstand um 12,5 Prozent. Zugleich kann er helfen, aus Tempo 240 den Bremsweg um zehn Meter zu kappen. Übrigens wandte Murray solche Aero-Tricks auch schon im McLaren F1 an, nur waren die zwei damals in den hinteren Radkästen sitzenden und auch kleineren Gebläse von außen nicht sichtbar … Mit 228 Litern Gepäckraum ist der T.50 fast schon kurzurlaubstauglich. Eingestiegen wird à la McLaren F1 über scherenartig öffnende Flügeltüren, ergänzt um zwei hintere Hauben, welche die seitlichen Staufächer und den Motor freilegen. Ein spezielles Motoren-Mapping (600 PS, Drehzahllimit 9500 U/min) macht Bummelfahrten im schnöden Alltagsverkehr erträglicher. 100 Exemplare seines 50. Typs will Gordon Murray in einer Fabrik in Surrey bauen; erste Auslieferungen zum Preis von 2,75 Millionen Euro sollen Anfang 2022 ...
Kommentare