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... Jetzt gilt es erst mal, das Feeling aufzusaugen, als Passagier in einem Auto zu sitzen, das für eine Ära steht, in der Audi sich daranmachte, in die Luxusliga aufzusteigen. Plötzlich taucht das Brandenburger Tor ins Blickfeld. Es wurde als Abschluss der zentralen Prachtstraße Unter den Linden zwischen 1789 und 1793 auf Anweisung des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm II. nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans errichtet und steht heute als Symbol für Frieden in Europa. Während der Teilung der Stadt wurden die Kriegsschäden nur oberflächlich kaschiert; doch seit 2002 und nach einer sechs Millionen Euro teuren Rundumerneuerung erstrahlt das Tor samt Quadriga an der Spitze wieder in altem Glanz. Über die Straße des 17. Juni geht es durch den einst im britischen Sektor Berlins gelegenen Tiergarten. Vom Rücksitz der stattlichen Limousine staune ich über die Tatsache, dass Teile des Baumbestandes zeitweise für Brennholz und das Land zum Anbau von Getreide genutzt wurde. Im schroffen Gegensatz dazu steht das 1945 errichtete Ehrenmal für die gefallenen Soldaten der Roten Armee. Eine jüngere und 2008 eingeweihte Gedenkstätte erinnert an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen. Als Nächstes biegen wir in eine Straße ein, die 1995 nach dem bei einem Attentat ums Leben gekommenen israelischen Premierminister Yitzhak Rabin benannt ...
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