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... 1 der deutschen Autobauer sein zu wollen. Eine Etage darunter prangt vor dem Kühler eine glänzende »8«, wie bei Horch, um den Oberklasse-Status anzuzeigen. Erst einmal heißt es einsteigen und sich zurechtfinden. Vor uns präsentiert sich ein recht simples und zentral angeordnetes Armaturenbrett mit (von links) einer Öldruckanzeige, einer Uhr, dem Zündschaltkasten, einem Tacho und einer Tankanzeige. Ich drehe den Zündschalter, sortiere die Hebel für Frühzündung und Choke, drücke den Starterknopf und der große Achter erwacht mit einem grummelndpuffenden Leerlauf zum Leben. So rund, wie vermutlich der Neuwagen nie, weil heute mit viel engeren Toleranzen bemessen wird. Man muss mit dem Losfahren warten, bis in der Uhr mit der Aufschrift »Oelung« das rote Feld verschwunden ist. Gas, Bremse und Kupplung liegen dort, wo man sie erwartet, und zum Einlegen der drei Gänge – mit dem ersten links unten, dient ein Mittelschalthebel wie von einem Lkw. Beim Losfahren fühlt sich alles so schwer an, wie ich es mir ausgemalt hatte: Das Kupplungspedal, aber auch die Lenkung, die beim Parken fast dazu zwingt, aufzustehen, und auch die Bremsen brauchen einen festen Tritt. Sogar einen sehr festen, will man knapp zwei Tonnen Leergewicht schnell irgendwie zum Halten bringen. Zum Aufklappen des Verdecks braucht man zwei Menschen, die vorzugsweise noch mindestens ...
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